Technik
Elektrotechnik

Deutschland

Auch in diesem Jahr fand ein internationaler Workshop mit Studenten aus verschiedenen Ländern statt. Somit konnten acht Studenten der FH-Trier vier Studenten aus Holland, zwei aus der Tschechischen Republik und zwei schwedische Studenten, wilkommen heißen. Das Ziel dieses Workshops war nicht nur das Erlernen von technischen Aspekten, wie beispielsweise die Programmierung von Mikrocontrollern, sondern viel mehr die Kommunikation mit den ausländischen Studenten. Deshalb wurde zu Beginn des Workshops vereinbart ausschließlich in englischer Sprache untereinander zu kommunizieren um das Arbeiten in einer internationalen Arbeitsgruppe zu erlernen. Dies ist vor allem für den Erfolg im zukünftigen Berufsalltag unabdingbar. Zunächst wurden die Studenten in vier verschiedene Arbeitsgruppen eingeteilt, welche eine Gruppengröße von vier bis fünf Studenten unterschiedlicher Nationalität aufwiesen und verschiedene technische Aufgabenstellungen zu bewältigen hatten.

Eine Arbeitsgruppe verfolgte das Ziel, Hindernisse in einem Raum mittels des Roboters und eines Infrarotsensors zu erfassen. Die Aufgabe einer weiteren Gruppe bestand darin, aus den von der ersten Gruppe gewonnenen Raumdaten die kürzeste Strecke zu einem Zielpunkt zu ermitteln.

Desweiteren ging es um die maximale Beschleunigung des Omnirobot, bei welcher ein genaues Fahren ohne das Durchdrehen der Antriebsräder möglich ist. Ein weiteres Problem bestand darin, dass der Roboter aufgrund der Timer im Mikrocontroller nicht unendlich langsam fahren kann. Dieses Problem wurde von einer weiteren Arbeitsgruppe versucht bestmöglich zu lösen.

Um das gesellige Miteinander in den internationalen Arbeitsgruppen zu fördern, fanden auch Aktivitäten außerhalb des ALICE-Workshop's statt, welche auf freiwilliger Basis von Studenten aus Trier organisiert wurden.

Somit hatte am ersten Freitagnachmittag des Workshop's jeder Student viel Spaß beim Durchfahren eines Pacours mit einem Segway. Dieser Tag wurde mit einem gemeinsamen Grillen abgerundet.

Da der Tag der deutschen Einheit in den Zeitraum des zweiwöchigen Workshop's fiel, stand dieser Tag für eine Stadtführung in englischer Sprache, einem gemeinsamen Mittagessen und abschließendem Bowlingspielen zur Verfügung.

Timo Fuchs, Werner Klauck, 14. September 2017