Technik
Elektrotechnik

Schweden

Fünf Studenten der FH-Trier reisten nach Hässleholm, einer Stadt im Süden Schwedens, um am Alice-Workshop am dortigen Campus der Högskolan Kristianstad, teilzunehmen. 

Ziel des dort stattfindenden Workshops war es, einen OmniRobot dahingehend zu programmieren, dass er eine vorgegebene Strecke entlang fahren konnte und ein manuelles Steuern über ein Smartphone möglich wurde. Diese manuell gefahrene Strecke sollte dabei abgespeichert und ein automatisches Zurückfahren ermöglicht werden.

Im Folgenden gewährt ein Auszug von Tagesberichten einen Einblick in den Ablauf des Workshop's in Schweden.

1. Tag an der Universität Kristianstad am Standort Hässleholm

Wir wurden auf 4 Gruppen aufgeteilt zu je 4 oder 5 Personen. So ist in jeder Gruppe mindestens einer aus jeder Nation (Schweden, Niederlande, Tschechien, Deutschland) vertreten. Wir stellten uns alle vor und stellten fest, dass die Studiengänge an jeder Universität etwas anderes sind. Von Electrical Engineering über Embedded Systems bis hin zu Computerscience. 

2. Tag an der Universität Kristianstad am Standort Hässleholm

Herr Göran Dustler und Herr Dawit Mengistu stellten uns das Projekt und den Roboter in einem 2 stündigen Vortrag vor und erklärten uns kurz die Aufgabenstellung für die erste Woche. Wir sollten eine gewisse Figur so schnell wie möglich abfahren, ohne eine zu große Abweichung zu erhalten. Die Figur sieht wie auf dem unten abgebildeten Foto aus.

Am dritten Tag des Workshops hatten wir erste richtige Erfolgserlebnisse. Nach der Programmierung einer KP Begrenzung fuhr der Rototer über eine Rampe an und regelte sich dann auf den Endwert ein. Eine andere Gruppe versuchte das ganze mit einem PI-Regler zu realisieren, doch dieser erzeugte massige Überschwingungen, weil die Parameter ohne ein mathematisches Model nur sehr schwierig zu bestimmen sind. 

Am 4. Tag machten wir eine kleine Exkursion in verschieden Orte in Südschweden. Wir besuchten einen Küstenhafen, wo ein sogenanntes Apfelfest stattfinden wird. Der Aufbau war im vollen Gange, ein besonders schöner Anblick war eine 10x6m große Holzwand wo ein „Apfelmosatik“ aufgebaut wurde. 

Timo Fuchs, Werner Klauck, 14. September 2017